Eingespielt!

Kurz vor 01.00 Uhr an diesem kalten und regnerischen Mittwochmorgen sitzen wir da, lauschen dem Regen und der Musik, welche als Spur vor uns liegt. Es hat sich wieder einmal gelohnt, länger wach zu bleiben, zu feilen und pröbeln.

Entstanden ist ein Lied über die Herkunft und das Ende, über Leid und Elend, und wie damit umgegangen wird. Es soll einfach sein, auch über solche Dinge zu singen, haben wir uns gesagt, und machen es seit einiger Zeit genau so.

Kaum sind diese Zeilen geschrieben, kommt schon das nächste Werk. Es schleicht sich an, klopft manchmal ganz leise 😉

Zeiten, die da kommen

Es ist nun bald Mitternacht, oder schon bald danach. Hier ist es wieder ruhig, nur die Aare plätschert vor sich hin. Im Februar war alles gleich, und doch ist es jetzt anders.

Die meisten sind jetzt nach Hause gegangen, die Amps sind am abkühlen, die Songs fürs erste gespeichert. Groove Doc sind im Studio. Nachdenklich und wunderlich zugleich.

Grosse Töne spucken war noch nie unser Ding, aber eines können wir euch verraten: es wird, wie es wird, und das nicht zu knapp. Kommt vorbei, Influx Studio in der Matte. Wenn wir euch mögen, lassen wir euch rein. Auch sonst. Vielleicht.

Und noch was: Wir lieben, was wir tun, denn wir wissen (meistens), was es ist! Musik, frei von Kommerz, mitten aus dem Leben, frisch, ungefiltert, niemals zensiert. Bis bald 😉

Sommersatt

Irgendwo riechts gut, irgendwo klingts gut, nirgendwo ist alles anders. Der Kaffee ist aufgesetzt und die Röhren sind warm. Aus verschiedenen Richtungen hagelt es Kritik über alles mögliche und der Rest ist auch schnell erzählt. So hagle es Bomben und dann hagle es noch Anderes und dann hätte wieder jemand irgendetwas getan, was so nicht in Ordnung sei und und und. Na und?

Wir schieben den Flugmodus rein, lassen uns wieder einmal treiben und geniessen eine schöne Fahrt ins Blaue. Die Einen kommen nie an, die Anderen fangen gar nicht erst an. Bei solchem Bilderbuchwetter geht es immer weiter und vielleicht wäre es besser, auch einmal einfach stehen zu bleiben. Wir haben Freude im Herzen, Blödsinn im Kopf und machen gute Miene zu solch einem Spiel, während Herrn Schilds Hund wieder Warnungen in den Wind bellt. Verstehen tut ihn niemand. Sommer halt 🙂

Sommerpause?

Während die einen schön fleissig grosse Holzbauten für ein kleines Festival in einer wunderschönen Schlucht zusammen mit anderen Traumfängern hochziehen, zieht es andere in die Berge, um den Überblick wieder zu bekommen. Die Dritten feiern seit drei Wochen ausgelassen ihre Lehrabschlussprüfung (Gratulation Ofensohn) und der fünfte müsste zur Zeit in seinem Wohnwagen Kaffee kochen. Sommerpause. Oder doch nicht? Kleine Worthülsen ziehen zusammen, ergeben Zeilen. Aus dem Wohnwagen streckt einer seinem Begleiter das Klavier, auch der Kater hat einen Rhythmus und Festival bleibt Festival. Ob es ein ordentliches Gewitter gibt oder ob die Zusammenführung der Sommerhochgefühle in einem mittleren Desaster enden werden wir noch sehen, aber es gilt: be prepared 🙂

Sommerpause?

Es gibt diese Zeiten, du weist schon: Zeiten, in welchen die Zeitungen nichts mehr zu berichten wissen, Zeiten, in welchen man abtaucht. Diese Zeiten kommen jetzt auch bei uns (ein Bisschen). Ferienzeiten halt. Ab und an trifft man sich zum gemeinsamen Spiel, wer Zeit hat sowiso, und die Andern sind halt wieder unterwegs. Die halbe Scheibe ist schon fast reif, und die Andere nimmt Formen an. Rundungeschliffeneckigdreckige Formen. Und es ist ein gutes Gerühl, diesen Liedern nun Ruhe zu gönnen, um Sie dann wieder zu spielen. Wenn die Zeiten sich wieder ändern, wieder alle da sind und die sommersatten Erinnerungen die neuen Lieder gestalten lässt.

Nachrichten aus dem Süden

Die Sonne wurde eingefangen. 14 Tage und Nächte schien sie dem Texteschreiber ins Gesicht. 14 Tage beinahe ohne Schlaf. Das Abenteuer hat alte Geister geweckt und neue eingebrannt. Und während dieser 14 Tagen hörte man ab und an Klänge aus dem Süden, 2000 km entfernt. Gemischt mit den Erträgen aus Energiestrategie und Gewissensfleiss wird dies eine andere, neue, jedoch altbekannt-vielfältige Mischung aus was-auch-immer werden.

Auch wenn die Sonne scheint, kann man einen Schirm mitnehmen. Oder so.. Bis bald. Es wird heiss!

Gut und böse

Eine Kette ist so stark, wie ihr schwächstes Glied. Auf uns angewendet, würde das heissen: Eine Band ist so gut, wie ihr bestes Mitglied. Und wenn dieses blöderweise eine Reise in die Sonne auf der Suche nach Polarlichtern antritt, fliegen derweil im Musikraum der Verbleibenden die Fetzen. Das Böse nimmt überhand in Form von muffigen Verzerrgeräten, fauchenden Synths und scale- und time-freiem Gedudel.

Der alte Groove Doc-Clinch zeigt sich mit vielen Gesichtern (GDC steht übrigens auch für Genetics Diversity Centre):
Ihr mögt Altes, wir freuen uns auch auf das Neue.
Ihr wünscht Bekanntes, wir suchen auch das Versteckte.
Ihr wollt Gutes, wir brauchen auch das Böse.

Wir machen’s uns selbst

An diesem 24. Mai fährt die musikalische Truppe ins noch groovedocferne Zürich, um sich eine Musikkapelle der besonderen Art zu Gemüte zu führen. Bei anschliessendem Ge(h)biere wird die Entscheidung getroffen, eine Schippe drauf zu legen.

Ja, wir tun’s. Endlich wieder ungezügeltes Rumgefummel, tagelange schweisstreibende Nötigung von Instrumenten, um das Beste rauszuholen. Wir gehen voraussichtlich im November ins Studio und werden euch im neuen Jahr mit ohrenbetäubender Musik für eure Stube, euren Arbeitsweg, euer Büro, euer Duschritual, eure Reisen oder euer was-auch-immer-und-wo-auch-immer beglücken, verteufeln oder wie-auch-immer verzaubern. Wir freuen uns.

In Liebe GROOVE DOC

Announcement

So, nun haben wir uns einen runtergelabert. Das war spassig und wird auch weiterhin der Fall sein. Immer Sonntags (wenn wirs denn nicht versiffen). Dann könnt ihr den Trash aufsaugen und seid für die nächste Woche gewappnet. Ihr könnt euch übrigens auch Themen wünschen, über welche getextet werden soll (Wenn eine gute Idee vorhanden ist wird sie musikalisch ausgearbeitet, wenn nicht, kommt sie in den Blog). Schreibt dazu eine Mail (booking@groovedoc.ch). So, und nun die Bekanntgabe: Wir geben am nächsten Sonntag bekannt, was wir bekannt geben wollen 🙂

Nicht einheitliche Einheit 2

Interstellar – zwischen den Sternen der musikalisch klar strukturierten Einfältigkeit bewegt sich der bunte Haufen nach dem Vorsatz der Lust zwischen den Genres. Das Unberechenbare war noch nie angenehm und Dinge, welche nicht sofort verstanden werden sind mühsam und anstrengend. Na ja, das ist diesen Jungs egal. Denn wenn sie nicht Funk spielen wollen, spielen sie Pop, oder eben genau aus diesem Grund Funk, oder Jazz. Jazz mögen sie auch. Manchmal auch Latin, aber am liebsten eigentlich Ruhe. Oder Musik. Am Liebsten mögen sie es, Musik zu machen. Am allerliebsten Musik, auf die sie selbst noch gar nicht gekommen sind. Oder dann eben Geschichten, so verpackt, dass du drei Tage nach dem Konzert verstehst, um was es bei diesem einen Lied eigentlich ging.